Abrechnung in der Tierarztpraxis: Untersuchung, Medikamente und Material, ohne etwas zu vergessen
So entsteht die Rechnung eines Tierarztbesuchs: Untersuchung, Leistungen, Medikamente, Verbrauchsmaterial, Kostenvoranschläge und offene Posten je Halter.
Die Untersuchung dauerte zwanzig Minuten, es gab eine Injektion, Blut wurde abgenommen, und der Halter ging mit einer Packung Antiparasitikum nach Hause. An der Kasse wurden die Untersuchung und die Packung berechnet. Die Injektion und die Blutentnahmeröhrchen wurden nicht berechnet, weil niemand daran gedacht hat. Mal zwanzig Besuche am Tag ist das ein echter Betrag.
Die Rechnung hat vier Ebenen
- Untersuchung: klinische Untersuchung, Nachkontrolle, Hausbesuch, Notdienst – jeweils mit eigenem Preis.
- Leistungen: Impfung, Blutentnahme, Injektionen, Wundversorgung, Chippen, Röntgen.
- Medikamente und Präparate, die Sie verabreichen oder dem Halter mitgeben.
- Verbrauchsmaterial: Kompressen, Verbände, Nahtmaterial, Katheter – am leichtesten zu vergessen.
Berechnen Sie im Moment der Leistung
Eine Rechnung, die am Ende aus dem Gedächtnis erstellt wird, ist immer niedriger als die tatsächliche. Eine Rechnung, die direkt aus der Dokumentation des Besuchs entsteht – ich trage „Blutentnahme“ in die Patientenakte ein, und eine Rechnungsposition entsteht –, ist genau. Klinische Notiz und Abrechnung werden zu einem Handgriff statt zwei.
Die Preisliste nimmt Ihnen die Arbeit ab
- Jede Leistung mit Preis, damit Sie an der Kasse nicht nachdenken müssen.
- Pakete für häufige Besuche: „Impfung + Untersuchung“, „Kastration Katze mit OP-Voruntersuchung“.
- Gewichtsabhängige Preise für Medikamente und Narkose, wo die Dosis die Kosten verändert.
Kostenvoranschlag vor Eingriffen
Für jeden Eingriff oder stationären Aufenthalt gibt es vorher einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit Spanne – „zwischen 280 und 350 €, je nach Befund“. Der Halter entscheidet mit den Fakten vor Augen, und wenn sich die Kosten der Obergrenze nähern, informieren Sie ihn, bevor Sie sie überschreiten. Das schwierigste Gespräch in der Tierarztpraxis ist das über die Rechnung, mit der niemand gerechnet hat.
Offene Posten pro Halter, nicht pro Tier
Es zahlt der Halter, nicht das Tier. Ein offener Betrag aus dem Klinikaufenthalt der Katze muss sichtbar sein, wenn derselbe Mensch den Hund zum Impfen bringt. Und jede Zahlung braucht im Moment des Eingangs einen Beleg, damit Kasse und die elektronischen Meldungen an die Steuerbehörde Ihres Landes (in Griechenland myDATA) übereinstimmen.
In VetPro werden Besuch, Medikamente und Leistungen aus Ihrer Preisliste berechnet, und die offenen Posten pro Halter sind immer sichtbar – egal, wie viele Tiere im Haushalt leben.
Fazit
Eine Preisliste mit jeder Leistung und jedem Verbrauchsartikel, Berechnung im Moment der Dokumentation, ein schriftlicher Kostenvoranschlag vor jedem Eingriff und offene Posten auf Ebene des Halters. Weniger entgangene Einnahmen, weniger peinliche Gespräche an der Kasse.