Terminplanung im Friseursalon und Barbershop: pro Stuhl, pro Leistung, ohne Lücken
Termine im Friseursalon oder Barbershop: eine Spalte pro Friseur, Dauer pro Leistung, Einwirkzeit, Laufkundschaft, Erinnerungen und vergessene Termine.
Freitagnachmittag, drei Friseure, ein Terminbuch an der Kasse. Anna hat bei Tom eine Coloration um 17 Uhr eingetragen; Tom hat über sein Handy einen Haarschnitt um 17:30 Uhr angenommen. Die Terminplanung eines Salons ist keine Liste von Uhrzeiten – sie ist ein Raster aus Menschen, Plätzen und Zeitdauern. Das passt in kein Terminbuch.
Eine Spalte pro Friseur
Die Grundeinheit ist nicht der Laden, sondern der Stuhl. Jede Friseurin und jeder Barbier mit eigener Spalte, eigenen Arbeitszeiten, freien Tagen und Pausen. So sehen Sie sofort, wer um 18 Uhr frei ist, statt laut von der Kasse aus zu fragen.
Jede Leistung mit ihrer Dauer
- Herrenhaarschnitt 30 Minuten, Haarschnitt mit Bart 45, Damenhaarschnitt mit Föhnen 60.
- Ansatzfarbe: Auftragen, Einwirken, Auswaschen und Föhnen – nicht „ungefähr eine Stunde“.
- Balayage oder Abzug: zwei bis drei Stunden, die den ganzen Nachmittag fressen, wenn sie nicht richtig geblockt sind.
Wenn die Dauer an der Leistung hinterlegt ist, belegt der Termin automatisch die richtige Zeit, und Doppelbuchungen passieren nicht mehr. Messen Sie zwei Wochen lang, wie lange jede Leistung in Ihrem Salon tatsächlich dauert; Schätzungen aus dem Gedächtnis sind fast immer zu optimistisch.
Die Einwirkzeit der Farbe ist Zeit, keine Lücke
Die 35 Minuten, in denen die Farbe einwirkt, sind genau die Stelle, an der eine erfahrene Friseurin einen Herrenhaarschnitt unterbringt. Das funktioniert nur, wenn der Plan es zeigt: Die Coloration wird in Auftragen – Einwirken – Fertigstellen aufgeteilt, und während der Einwirkzeit ist die Friseurin für etwas Kurzes frei.
Laufkundschaft, ohne den Plan zu sprengen
In einem Barbershop machen Kunden ohne Termin einen großen Teil des Geschäfts aus. Wenn Sie die Lücken aller Stühle auf einem Bildschirm sehen, sagen Sie „in zehn Minuten bei Max“ mit Gewissheit – und Sie erfassen auch den Walk-in, damit er in den Einnahmen und in der Kundenhistorie zählt.
Vergessene Termine und Erinnerungen
Zwei leere Stunden für eine Balayage, zu der niemand gekommen ist, kosten so viel wie ein halber Tag Haarschnitte. Eine Erinnerung am Vortag reduziert vergessene Termine drastisch und gibt der Kundin die Möglichkeit, rechtzeitig abzusagen, sodass der Platz neu vergeben werden kann. Bei großen Leistungen ist eine kleine Anzahlung eine vernünftige Praxis.
In HairPro hat jede Friseurin ihre eigene Spalte im Kalender, jede Leistung ihre Dauer, und die Kundschaft erhält vor dem Termin eine Erinnerung. Direkt neben dem Termin finden Sie auch die Farbrezeptur der Kundin.
Fazit
Eine Spalte pro Stuhl, gemessene Dauer pro Leistung, genutzte Einwirkzeiten, erfasste Walk-ins und eine Erinnerung am Vortag. Der Terminplan ist dann nicht mehr das Buch an der Kasse, sondern ein Werkzeug, das die Stühle füllt.